USA 1981 Originaltitel: Indiana Jones - Raiders of the Lost Ark Regie: Steven Spielberg Darsteller: Harrison Ford, Karen Allen, Paul Freeman, Ronald Lacey, John Rhys-Davies Länge: 115 min
Inhalt
Indiana Jones (Harrison Ford), ein junger Archäologprofessor, schreckt vor keiner Gefahr zurück, um historische Schätze zu bergen. Kaum ist er dem heißen Dschungel Südamerikas mit einem uralten, geheimen Inkaschatz entkommen, da wartet im Jahr 1936 schon das nächste Abenteuer auf ihn. In Ägypten begibt er sich auf die Suche nach einer geheimnisvollen Bundeslade, welche die originalen Steinplatten von Moses´ 10 göttlichen Geboten enthält. Nicht die historische Bedeutung ist das reizvolle an dieser Aufgabe, sondern eine geheimnisvolle übermenschliche Kraft, die sich derjenige zunutze machen kann, der die Truhe besitzt. Diese Tatsache fordert auch einen anderen Mann heraus, der mit solchen Mächten ausgestattet Herrscher über die Welt werden könnte: Adolf Hitler. Er schickt seine besten Männer, um Indiana Jones zuvorzukommen.
Kritik
In George Lucas und Steven Spielbergs unschuldiger Blütezeit der 80er entstand der als B-Movie konzipierte erste Teil der (bislang) zu einer Trilogie ausgebauten Indiana Jones-Reihe. Hatte Harrison Ford mit seiner Rolle des Science-Fiction Cowboys Han Solo in "Krieg der Sterne" den Grundstein für den neuartigen Stereotyp von Actionheld gelegt, entwickelte er sich als "Indiana Jones" endgültig zum amerikanischen Supermann. Dass der Film aber nicht nur von süffisantem Witz, Comiccharakter und legendärer Musik lebt, ist wohl Lucas Sagenliebe und Hang zur Mythologie zu verdanken. Die Suche nach der Bundeslade ist gleichzeitig geradezu klassisch abenteuerlich und unheimlich spannend, auch wenn der Film zum Ende hin etwas von seiner ironischen Grundstimmung einbüsst. Die Nachfolgeteile sollten jedenfalls noch einen Tick unseriöser und gewitzter werden. Auch wahr Spielberg sichtlich überrascht das es der Film auf 4 Oscar Gewinne brachte und gleich 8 Nomminierungen. Die weiteren Teile sind sehr empfehlenswert und es gehört sicherlich zu einen der wenigen Trilologien wo in den weiteren Teilen die Story, die Handlung und der Film an Klasse gewinnt.
Fazit: Welldone Mr.Spielberg.
Autor: Dieter H.