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Movie Review Open Water
Dieser Film könnte für Frauen und Männer interessant seinMovie Review
Open Water
Kurzkritik: "Seit jahrzehnten bin ich begeisteter Taucher und mache auch gerade die Ausbidung zum Tauchlehrer. Schockierend wahr dieser Film für mich und ich rate jedem der sich überlegt tauchen zu lernen oder gerne taucht das er besser nicht diesen Film ansieht, es sei den er hat gute Nerven oder ein dickes Fell.

In "Open Water" werden die Taucher Susan (Blancard Ryan) und Daniel (Daniel Travis) mit den Urängsten der Menschen konfrontiert: die Tiefe des Meeres unter ihnen, die Grenzenlosigkeit des Himmels über ihnen und die Weite des Ozeans, der sie umgibt."

USA 2003
Originaltitel: Open Water
Regie: Chris Kentis
Darsteller: Blancard Ryan, Daniel Travis


Länge: 80 min

Inhalt

Susan and Daniel haben es endlich geschafft, sich auf einen Urlaubstermin zu einigen. Unbeschwert nehmen sie an einem Tauchausflug teil, der an ihrem Urlaubsort angeboten wird. Die Stimmung ist ausgelassen, alle haben eine gute Zeit. Susan und Daniel sind völlig gefangen von der Artenvielfalt des Meeres. Als sie jedoch auftauchen, ist das Boot mit den anderen Tauchern verschwunden. Glauben sie zunächst noch an eine schnelle Rettung, so wird ihnen nach einigen Stunden klar, dass sie auf sich allein gestellt sind.

Aber niemand ist wirklich allein im Ozean, diese Erkenntnis gewinnen die beiden auch bald.

Kritik

Zunächst glaubt man, dass der Film aus dem Bereich special interest wie z.B. die Martins-Passion von Irene Langemann stammt. Falsch gedacht! "Open Water" ist ein handfester Thriller. In den Hauptrollen agieren die beiden Newcomer Blancard Ryan und Daniel Travis, die eine hervorragende Performance abliefern.

Zu jedem Zeitpunkt des Films gibt Regisseur Chris Kentis, der sich die Kamera mit Lebenspartnerin Laura Lau teilte, aber Drehbuch und Schnitt persönlich übernahm, dem Zuschauer das Gefühl, live dabei zu sein. So bangt man gemeinsam mit den beiden Protagonisten um einen guten Ausgang.

Ob gewollt oder nicht, man bekommt das Gefühl, dass sich Chris Kentis bei der Erstellung des Films an den Dogma-Regeln orientiert hat. Das mag aber auch nur ein Zufall sein, da das Budget eher gering war. Allerdings lässt gerade das die erbrachte Leistung umso eindrucksvoller erscheinen, denn alle Tiere, darunter Quallen und Fische, und auch die Drehorte sind echt. Die Produzenten haben bewusst auf den Einsatz von CGI (Computer Generated Imaging) verzichtet.

Untermalt wird die Szenerie durch ethnische Klänge, die das Geschehen zum einen harmonisch einbetten und zum anderen auf einer zweiten, einer musikalischen Ebene in einer objektiven Sichtweise nochmals beleuchten. Alles fügt sich zu einem Thriller zusammen, der den Betrachter wirklich berührt.

Fazit:

„Open Water“ ist ein Film, den man sehen muss, wenn man auf Thriller steht, die unter die Haut gehen. Aber ich warne vor für angehende Taucher oder auch für alte Hasen könnte dieser Film ihr Leben verändern.

Die Presse schreibt:

»BLAIR WITCH PROJECT AUF DEM WASSER!« TV Today

»DIESE GESCHICHTE WIRD IHNEN DIE KEHLE ZUSCHNÜREN.« Rolling Stone

»DAGEGEN IST ´DER WEISSE HAI´ EIN ZIERFISCH.« TV Movie

»UNHEIMLICH AUFREGEND!« Prinz

»DIESER FILM RÜHRT AN IHREN URÄNGSTEN!« Entertainment Weekly

Taucher.NET: Der Traum vom Tauchen wurde für zwölf Ägypten-Urlauber zum Albtraum. Da sie die Strömung falsch eingeschätzt hatten, bzw. einen Moment unaufmerksam waren, wurden erst vor wenigen Wochen Touristen im Roten Meer kilometerweit von ihrem Safariboot abgetrieben. Viele Stunden trieb die Gruppe im Roten Meer bis ein Armeehubschrauber sie entdeckte und retten konnte. Es klingt wie ein schlechter Film, tatsächlich hat sich dieses Ereignis jedoch auch so abgespielt.

Und so passen die dazu gehörigen Presseberichte wie eine makabre Promotion-Aktion zu einem Film, der in diesen Tagen in den deutschen, schweizer und österreichischen Kinos angelaufen ist: Open Water.

Aber vorsicht. Wer "Open Water" gesehen hat, wird so schnell in keinen Tauchanzug mehr schlüpfen - oder aber hat einen noch panischeren Lebensabschnittsgefährten, als vorher - wenn´s um´s Tauchen geht. Den der Film handelt von einer der durch die Medien meistgeschürten Ängste der Menschheit - der Angst vor einer Haiattacke.

Autor: Dieter H.

Bild von Open Water

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Bild von Open Water

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Bild von Open Water

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